Münchner Volkstheater
 

BackstageKlub 2005 / 2006

Romeo und Julia
von William Shakespeare

Regie: Leopold Hornung, Philipp Jescheck

Verona. Sommer. Die Sonne knallt vom Himmel. Der Asphalt brennt. Im beschaulichen Städtchen brodelt das Fußballfieber. Das Derby des Jahres, der wichtigste Tag der Stadt, das Fußballereignis der Saison steht bevor...die ungeschlagenen Capulets treffen auf die Underdogs, die Montagues. Eine Stadt im Ausnahmezustand. Die Gefühle kochen über und bald geht es nicht mehr allein um das Spiel. Nicht mehr nur um den Ball, um Tore und Spieler, Fouls und Elfmeter. Die Medien spekulieren über ein Heiratsversprechen des Präsidenten der Capulets gegenüber dem neuverpflichteten brasilianischen Stürmerstar Parinho. Er soll mit der Präsidententochter Julia liiert werden. Sie aber verliebt sich in einen Montague. Sein Name ist Romeo...

An kaum einem anderen Ort der Welt treffen verfeindete Massen zum gemeinsam ausgetragenen Kampf auf so engem Raum aufeinander wie in einem Fußballstadion. Das Motto "Alles ist Spiel" und "Der Bessere soll gewinnen" sind schnell vergessen, von Wut und Enthusiasmus gepackt eskaliert das Spiel schnell zum fanatischen Kampf zwischen den Vereinen. Wer sich dazwischen stellt, riskiert sein Leben.

Zum Anlass der WM im eigenen Lande, hat auch unseren Jugendclub das Fußballfieber gepackt. Die 40 Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren probieren unter Anleitung eines Schauspielers und eines Regieassistenten aus, wie sich DER Klassiker der Theaterliteratur in eine neue Form verwandeln lässt und welche Themen und Emotionen der Geschichte uns heute noch bewegen.

"Obwohl man meistens eine völlig fremde Person spielt, ist man nirgends so ?man selbst’ und echt wie auf der Bühne." Clara, 15 Jahre

"Liebe ist das, was das Leben ausmacht. Zum einen wärmt es einen, zum anderen saugt es einen aus wie ein Blutegel." Moritz, 15 Jahre

"Die Liebe ist vielleicht kompliziert, heikel und manchmal qualvoll, aber sie ist der einzige Moment, in dem unser Traum Wirklichkeit wird." Lea, 13 Jahre

"Ich spiele Theater, weil es viel Spaß macht, ein Gefühl der Freiheit in mir weckt und ich dann den Alltag vergessen kann." Sophia, 16 Jahre

Pressestimmen

"Mit ungewöhnlicher Sicherheit bewegen sich die zwölf bis 19 Jahre alten Schüler auf der Bühne." tz, 27. Juni 2006

"Das Stück ist (...) authentisch und jung geraten..." stern.de, 23.Juni 2006

 

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