Amerika
nach dem Roman von Franz Kafka
Regie: Bastian Kraft
Ausstattung: Peter Baur
Kafkas epochales Werk schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts hellsichtig die Figur des „Vertriebenen“ – vertrieben durch die Eltern, vertrieben aus Europa. Die Geschichte eines Heimatlosen, dem Amerika nicht, wie Hunderttausenden von freiwilligen Auswanderern zum Ort der Verheißung wird, sondern zum Land des sozialen Abstiegs – ein Antibild zu Familien wie den irischen Kennedys oder deutschen Kaufmannsfamilien, die sich dort eine neue Existenz aufbauten. Kafka ermöglicht durch die Schilderung der Welt der Moderne, ihrer gigantischen Verkehrsströme, ihrer hektischen Arbeitswelt unser erinnerndes Erstaunen darüber, dass all das, was wir als normal empfinden, erst seit kurzem so ist. Kafkas Roman als Phantasma und Erlebnis eines einzigen Schauspielers.
„Mit Karl Roßmann gelingt dem Schauspieler Philipp Hochmair eine beklemmende, fesselnde Studie des auf sein Ich zurückgeworfenen Menschen. Begeisterter Applaus für das subtil facettenreiche Solo des souveränen, aus Wien ans Thalia gekommenen Burg- Schauspielers.“
Kieler Nachrichten
Gastspiel des Thalia Theater Hamburg
Aufführungsort: kleine Bühne
12. und 13. April jeweils 18.30 Uhr bis ca. 19.45 Uhr
und 21 Uhr bis ca. 22.15 Uhr
am 12. April ca. 20.15 Uhr Publikumsgepräch
Termine:
wird nicht
wiederholt
Mitwirkende
Philipp Hochmair