Regie: Christian Stückl Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
"Dieses Stück ist ein Geschichtsdrama im Schillerschen Sinne. Es sieht, den Menschen als Handelnden, der im Handeln „Stellvertreter“ einer Idee ist: frei in der Erfüllung dieser Idee, frei in der Einsicht in die Notwendigkeit sittlichen, menschenwürdigen Handelns."
(Erwin Piscator)
Der junge Jesuit Riccardo Fontana versucht, von der massenhaften Vernichtung der Juden in den Konzentrationslagern entsetzt, das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche dazu zu bewegen, die Welt durch eine öffentliche Stellungnahme aufzurütteln. Als sich auch in Rom die Juden sammeln müssen, um nach Auschwitz deportiert zu werden, und der Papst seine Stimme nicht erhebt, heftet sich Fontana den Gelben Stern an die Soutane und fährt mit den Juden nach Auschwitz.
Pressestimmen
"Bewegend, beklemmend, bildstark."
tz
"Wie ehrlich Stückl hier mal wieder mit Kirche und Glauben ringt, verdient Respekt."
Süddeutsche Zeitung