Schilf (UA)
nach dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh
Regie: Bettina Bruinier
Bühne und Kostüme: Justina Klimczyk
Bühnenbearbeitung: Bettina Bruinier, Katja Friedrich
Uraufführung
"Ein Kommissar, der tödliches Kopfweh hat, eine physikalische Theorie liebt und nicht an den Zufall glaubt, löst seinen letzten Fall. Ein Kind wird entführt und weiß nichts davon. Ein Arzt tut, was er nicht soll. Ein Mann stirbt, zwei Physiker streiten, ein Polizeiobermeister ist verliebt. Am Ende scheint alles anders, als der Kommissar gedacht hat – und doch genau so."
Mit diesen Worten beginnt der neue Roman von Juli Zeh "Schilf", eine unerhörte Kriminalgeschichte. Juli Zeh, eine der aufregendsten und intelligentesten Autorinnen ihrer Generation entwirft in ihrem dritten Roman das Szenario eines Mordes, wie wir es uns bisher nicht vorstellen konnten. Virtuos, sinnlich, rasant, erbarmungslos und scharfsinnig treibt sie ihre Geschichte bis zum grotesken Finale.
Pressestimmen
Bettina Bruinier zaubert ein Wunder auf die kleine Bühne des Münchner Volkstheater. Gabriella Lorenz, Abendzeitung
Gekonnt ringen die fünf Darsteller auf der engen Bühne: um Physik, Liebe, Tod- und Vergeltung.
Felix Zeltner, Der Spiegel
Zehs komplexen Roman „Schilf“ fürs Theater zu adaptieren, schien ein recht vermessenes Unterfangen. Doch am Münchner Volkstheater ist es eindrucksvoll geglückt.
Deutschlandradio Kultur, Christoph Leibold
Preise Kleine Bühne
Premiere am 13. Dezember 2007
2 Stunden, keine Pause