Eugene O'Neill

Eugene Gladstone O’Neill wurde am 16. Oktober 1888 in New York als jüngster Sohn einer Schauspielerfamilie geboren. Er studierte in Princeton, wollte Autor und Journalist werden, arbeitete stattdessen aber als Matrose und Lagerarbeiter in Buenos Aires, Liverpool und New York. 1912 verbrachte er zur Heilung seiner Erkrankung an Tuberkulose ein Jahr in einem Lungensanatorium. Dort begann er Stücke zu schreiben, studierte anschließend in Harvard, trat 1916 dem Theaterverein „Provincetown Players“ bei und erlebte 1917 mit seinem Stück In der Zone seine erste Premiere in New York. 1936 erhielt er den Nobelpreis für sein dramatisches Werk, das insgesamt über 44 Stücke umfasst. Zu dieser Zeit hatte er sich bereits, schwer erkrankt, vom Theater zurückgezogen.
Beeinflusst von den Werken H. Ibsens und A. Strindbergs sowie dem deutschen Expressionismus verknüpfte O'Neill psychologische und soziale Fragestellungen mit innovativen Spielformen. Mit seiner scharfen Analyse der US-amerikanischen Middle-Class etablierte O'Neill das amerikanische Drama und hatte internationale Wirkung.
Eugene O’Neill starb am 27. November 1953 in Boston an Tuberkulose.