Alfred Dorfer

Alfred Dorfer wurde am 11. Oktober 1961 in Wien geboren. Nach seiner Matura begann er Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien zu studieren. Zwei Jahre später brach er das Studium ab, um bei Herwig Seeböck und Reinhard Tötschinger eine Schauspielausbildung zu beginnen. Dorfer wandte sich 1982 der Schauspielerei zu und engagierte sich 1983 am Theater in der Josefstadt mit "Christinas Heimreise", 1989 dann in "Rikiki" (Cami) bei den Wiener Festwochen. 1990 übernahm er die Regie bei "Educating Rita" mit Seeböck/Mottl für das Volkstheater in den Außenbezirken. Im Jahr darauf folgte das Theaterstück "Indien", das er gemeinsam mit Josef Hader verfasst hatte und das mit dem Hauptpreis des Österreichischen Kleinkunstpreises ausgezeichnet wurde.

Nach ersten Erfolgen mit der Kabarettgruppe Schlabarett trat Dorfer 1989 zusammen mit Josef Hader im gemeinsamen Kabarettprogramm „Freizeitmesse“ auf. Ab 1993 entstanden die ersten drei Soloprogramme "Alles Gute", "Ohne Netz" und "Badeschluß". Nach einer ausgedehnten Tournee durch Österreich und Deutschland folgte im Jahr 2000 sein viertes Soloprogramm "heim.at", das 2002 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde. Die Premiere von "fremd" im Münchener Lustspielhaus hatte Dorfer am 14. März 2006, ab Ende 2010 tourte er mit dem Programm "bisjetzt", womit er unter anderem im Dezember 2011 am 20. Arosa Humor-Festival auftrat. Seit 2017 führt Dorfer sein aktuelles Programm "und..." auf.

Dorfer zählt zu den bekanntesten Kabarettisten Österreichs. Nach ersten Erfolgen mit der Gruppe Schlabarett erlangte er neben Josef Hader als Hauptdarsteller im Film "Indien" überregionale Bekanntheit.