Joana Tischkau

Joana Tischkau, 1983 in Niedersachsen geboren, ist Choreografin und Performerin. Sie absolvierte ihren Bachelor in Tanz und Schauspiel an der an der Coventry University in Großbritannien. Im Masterstudiengang Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen erforschte sie, wie sich pop-kulturelle, Schwarz-konnotierte, dem sozialen Raum zugeschriebene Tanzpraktiken mit intersektionalen, feministischen, postkolonialen Theorien in eine künstlerische Praxis verweben lassen. Ihre Solo-Arbeit "WHAT.YEAH" wurde 2014 zum Festival WORKS AT WORK in der Danshallerne Copenhagen eingeladen und "TPFKAWY/Thepieceformerlyknownaswhatyeah" wurde 2017 bei den Hessischen Theatertagen in Darmstadt gezeigt. Weitere Arbeiten wie "Playblack" oder "Being Pink ain’t easy" waren u.a. an den Sophiensaelen, im Künstlerhaus Mousonturm, bei der Tanzplattform 2020 in München und dem Hebel am Ufer Theater in Berlin zu sehen.

Ihre künstlerische Praxis ist ein hybrides Durcheinander, das die Schriften von bell hooks auf beatboxing treffen lässt, in der ein Fitness-Workout aus weißem Bewegungsmaterial entsteht und in dem Roberto Blanco als König Schwarzer Deutscher Unterhaltungskunst gefeiert wird. Mit "Karneval" ist sie erstmals zum Radikal jung Festival eingeladen.

 

Inszenierungen
Mitwirkung in
Konzept Karneval (UA)