Silas Breiding, Pascal Fligg
Ensemble
Lukas Darnstädt, Silas Breiding, Henriette Nagel, Max Poerting
Alexandros Koutsoulis, Pascal Fligg, Julian Gutmann
Henriette Nagel, Liv Stapelfeldt, Max Poerting
Helmut Zhuber

Johanna von Orleans

Johanna ist entschieden, kämpferisch und aufopferungsvoll. Aber sie ist keine heilige Jungfrau. Sie ist eine Hexe. Nicht die Mutter Gottes spricht mit ihr, sondern der Mond gibt ihr den Auftrag, Frieden zu bringen über die Toteninsel, auf der seit tausend Jahren Krieg herrscht. Die Insel ist vom Wispern des Wasserfalls gespalten in zwei Lager. Zwei Großkonzerne, beide spezialisiert auf die Produktion von Schwertern, befinden sich im bewaffneten Konkurrenzkampf. Schwertreichs Thronfolger Karl kann aufgrund der Kampfhandlungen nicht gekrönt werden, die Kassen sind leer und sein Headquarter in Orleans ist umzingelt. Doch dann kommt Kunde von Johanna, die aus dem Nichts aufgetaucht eine Schlacht für ihn gewonnen hat. Die vom Mond Auserwählte wird als Heilsbringerin verehrt. Alles scheint wieder möglich. Doch wie weit ist Johanna bereit, für ihren Auftrag zu gehen? Welches Opfer ist der Frieden wert? Und was passiert mit einer Hexe, wenn niemand mehr von ihr profitiert?
Nikolas Darnstädts Fantasy-Variation des Schiller-Klassikers untersucht den Umgang einer turbokapitalistischen Gesellschaft mit einer Frau, die zwischen den Gleichen das Andere sucht.

Eine Zusammenarbeit mit dem Kollektiv CIAO NOW.

2 Stunden, keine Pause
Einsatz von Stroboskoplicht
Premiere am
Di 05 Jul 2022
19:30 Uhr Bühne 1
Sa 16 Jul 2022
19:30 Uhr Bühne 1
Bühne & Kostüme Laura Kirst, Sina Manthey
Musik & Sounddesign Lukas Darnstädt
Dramaturgie Bastian Boß
Licht Björn Gerum

Besetzung

Johanna d'Arc Nina Steils
Isabeau Liv Stapelfeldt
Agnes Sorel Henriette Nagel
Dauphin Karl Lukas Darnstädt
Burgund Pascal Fligg
La Hire Max Poerting
Thibaut d'Arc Helmut Zhuber
Trailer
Pressestimmen

"Kung Fu und zugespielt Krachiges - das Jungvolk im Parkett ist begeistert." (Münchner Merkur)

"Nina Steils schafft es, dieser in aller Selbstverständlichkeit emanzipierten Heldin Wärme, Verletzlichkeit und kämpferischen Willen zu verleihen." (Abendzeitung)