dritte republik (UA)
von Thomas Köck Regie: Elsa-Sophie Jach
Regie: Thomas Köck
Bühne: Stephan Weber
Kostüm: Sophie Klenk-Wulff
Musik: Max Kühn
Dramaturgie: Emilia Heinrich

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Große Bühne
Dauer: 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause

Eine Landvermesserin und ihr Kutscher irren durch einen Schneesturm. Es ist das Jahr 1918 – sie sollen die Außengrenzen nach Kriegsende neu vermessen. In der Undurchsichtigkeit des Schneetreibens, die die Erfüllung des Auftrags unmöglich macht, treffen die beiden auf unterschiedlichste Figuren und ihre Versionen einer Idee Europas. Unter ihnen ist auch der Hamburger Reedereidirektor und Visionär transnationalen Handels Albert Ballin, der sich am 9. November, dem Tag der Ausrufung der ersten demokratischen Republik, das Leben nimmt. In einem kafkaesken Setting über die letzten 100 Jahre hinweg bis heute, entwerfen der Autor Thomas Köck und die Regisseurin Elsa-Sophie Jach, die "dritte republik" als ein Verfassungskonzept für ein taumelndes Europa zwischen Globalisierung und nationalstaatlichen Sehnsüchten: die Dystopie eines autokratischen und neoliberalen Staatenbunds, ausgelöst durch den Rechtsruck mehrerer europäischer Länder.

Gefördert von der Hapag-Lloyd-Stiftung.

 

 

 

Pressestimmen

"Alle Darsteller liefern ihre Kunst aufs Feinste ab." Hamburger Abendblatt

 

Besetzung

Bekim Latifi
Björn Meyer
Barbara Nüsse
Victoria Trauttmansdorff
Tilo Werner
Chor der Gehilfinnen
Kim Chariner, Malin Freytag, Sarah Hiltscher, Helene Lange, Sezen Sahin, Ina Twest, Kaja Voller, Nele Wulff