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von Suna Gürler und Ensemble Regie: Suna Gürler
Ausstattung: Ursula Leuenberger
Musik: Friederike Jäger
Dramaturgie: Mazlum Nergiz

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Große Bühne
70 Minuten

Eine junge Frau erzählt: »Ein älterer Typ nimmt mich über eine Mitfahrgelegenheit nach Berlin mit. Unterwegs fragt er, ob ich Lust hätte, ein bisschen im Wald spazieren zu gehen …«
Wie kommt es, dass wir meinen, das Ende der Geschichte zu kennen? Was ist das für ein Narrativ, das davon ausgeht, dass man als Frau vergewaltigt, belästigt, begrapscht wird? Ein Narrativ, das den Beginn vorweg nimmt, sobald auf dem nächtlichen Nachhauseweg der Schlüssel als Waffe unbewusst in der Hand liegt, man nicht in die bis auf einen Mann leere U-Bahn einsteigt oder doch nicht die kurze Hose anzieht.

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Pressestimme

"Ihr Umkreisen von Selbstbestimmtheit, Selbstverwirklichung und Geschlechterklischees ist unterhaltsam, anregend und hervorragend rhythmisiert."
Berliner Morgenpost

 

Besetzung

Soraya Reichl
Zeina Nassar
Sezgi Ceylanoğlu
Mariette Morgenstern-Minnemann
Nathalie Seiß
Chantal Süss