Christina Tscharyiski

Christina Tscharyiski wurde 1988 in Wien geboren. Sie studierte an der Universität Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Soziologie und arbeitete als Regieassistentin bei zahlreichen Theater- und Opernproduktionen. Unter anderem im Rabenhoftheater, im Theater in der Josefstadt, im Grand Théâtre de Genève, bei den Salzburger Festspielen sowie zuletzt am Wiener Burgtheater. Mit Dimiter Gotscheff und Frank Castorf arbeitete Sie zusammen. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Christina Tscharyiski selbst als Regisseurin tätig und inszenierte „Das Interview“ im Theater an der Josefstadt, „Das Schwert des Ostens“ im Rabenhoftheater und „Die Hamletmaschine“ im Burgtheater Vestibül sowie „MS Pocahontas“ im Theater in der Josefstadt. Ihre Produktion „Ja, eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis“ wurde für den Österreichischen Musiktheaterpreis und den Nestroy nominiert und zum Heidelberger Stückemarkt, zum Grazer DramatikerInnen Festival und zu Radikal jung eingeladen. Beim Festival gewann es den Publikumspreis. In der Spielzeit 2018/2019 inszenierte sie „Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago.“ am Berliner Ensemble, am Landestheater Niederösterreich die Uraufführung „Quasi Jedermann“ und am Schauspielhaus Graz „Schlammland Gewalt“.