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Andreas Lechner belebt auf packende und authentische Weise die vergessene Sportlerkarriere seines Großvaters die Geschichte des Olympiasiegers von 1928, und entwirft nebenbei ein Panorama Münchens zwischen den Weltkriegen bis in die 50er Jahre: Vorkriegszeit im ländlichen Bayern. Während die Industrialisierung im Inntal Einzug hält,stemmt ein Bauernbub aus Kolbermoor jeden Tag Mehlsäcke im Dachkammerl über der Sägemühle des Großvaters. Josef Straßberger hat ein Ziel – der stärkste Mann der Welt zu werden.
Nach dem Ersten Weltkrieg geht Straßberger in die große Stadt, zu den Gewichthebern des TSV 1860 München. Bald folgt Titel auf Titel, Deutscher Meister, Weltmeister, Weltrekordhalter – alles führt ihn auf seinen größten Triumph bei den Olympischen Spielen 1928 hin. Die schillernden Zwanzigerjahre bringen auch den wirtschaftlichen Aufschwung, mit Gastronomie und Pferden häuft er ein Vermögen an. Doch dann entfachen die Nationalsozialisten den Weltenbrand.