Am Wiesnrand (UA)
von Stefanie Sargnagel Regie: Christina Tscharyiski
Bühne: Sarah Sassen
Kostüm: Svenja Gassen
Musik (Live): EUROTEURO
Dramaturgie: Rose Reiter

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Premiere am
30. Januar 2020
Große Bühne
1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Bier, Gaudi, Flirts, im besten Fall ein bisschen Trachtensex mit einem echten Bayern – auf die Wiesn ist Verlass. Was vor über 200 Jahren mit einem Pferderennen im Zuge der Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig mit seiner Braut Therese begann, verspricht heute einen 16 Tage währenden Ausnahmezustand schrankenlosen Gelages. Denn klar ist: Auf dem größten Volksfest der Welt gelten eigene Regeln. Zwischen Tradition und Trachtenfasching, bayerischer Gemütlichkeit und Exzess, Riesenrad und Kotzhügel entsteht so Jahr für Jahr ein eigentümlicher sozialer Ort, den der Wiener Literaturstar Stefanie Sargnagel fasziniert unter die Lupe nimmt. Was sie inmitten enthemmter Massen, großer Gefühle und niederer Triebe erlebt, bringt Christina Tscharyiski auf die Bühne, nach "JA EH! – Beisl, Bier und Bachmannpreis", das den Publikumspreis des Radikal jung Festivals 2018 gewann, ihre zweite Inszenierung eines Sargnagel-Textes. Für musikalischen Halt im Taumel der Ekstase sorgt das Art-Pop Kollektiv EUROTEURO, das dem Schauspielensemble mit Songs voll Euphorie, Resignation und Optimismus zur Seite steht.

Pressestimmen

"Sargnagels Text ist ein stellenweise brillant überhöhter, aber nie überlegen distanzierter Erlebnisbericht in Ich-Form, den Tscharyiski auf drei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler verteilt, die mal chorisch sprechen, mal die Erzählungen Satz für Satz weitergeben, mal für sich kleine Geschichten formen." (Süddeutsche Zeitung)

"Die Schauspielerinnen und Schauspieler teilen sich die erbarmungslos voranpreschenden Sätze auf, reichen sie schnell und präzise von einem zum anderen, spinnen da nahtlos weiter, wo der andere aufhört, oder verleihen dem Gesagtem im Chor noch einmal mehr Nachdruck." (Abendzeitung)