Das Bildnis des Dorian Gray
nach Oscar Wilde in einer Übersetzung von Eike Schönfeld Regie: Abdullah Kenan Karaca
Dramaturgie: Rose Reiter

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Premiere am
12. April 2018
Kleine Bühne
1 Stunde 35 Minuten, keine Pause

Sein makelloses Äußeres verleiht Dorian Gray eine gefährliche Macht über seine Mitmenschen, macht ihn skrupellos und kalt. Reihenweise verfallen ihm Männer wie Frauen. Dorian Gray ist der teuflische Verführer inmitten einer feinen Gesellschaft, unverwundbar hinter der Maske seiner engelshaften Erscheinung und doch umwittert vom fauligen Geruch des Todes. Ein schauerlicher Fluch verbirgt sich hinter dem Zauber dieses Mannes: Einst hatte der Maler Basil Hallward ein Porträt von ihm angefertigt, das dem kaum Zwanzigjährigen mit einem Mal die ungeheure Attraktivität seiner Erscheinung wie auch deren Vergänglichkeit vor Augen geführt hatte. Rasend vor Eifersucht wünscht sich Dorian, das Gemälde möge an seiner Stelle altern – doch die Erfüllung seines Traums fordert einen hohen Preis. Angeführt von Lord Henry, seinem geistreich-zynischen Mentor, verliert sich Dorian Gray in einer ebenso dekadenten wie hedonistischen Lebensweise, die ihn in die tiefsten Abgründe seiner Seele führt und nach und nach den Verstand kostet.

Pressestimmen

Absolut sehenswert, unterhaltend und ein doch zur Reflexion anregendes Stück. (Kultur in München)

 

Besetzung

Dorian Gray
Henry Wotton
Lady Wotton
Basil Hallward
Sibyl Vane