Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht Regie: Christian Stückl
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Musikalische Leitung: Micha Acher
Orchester: Alien Combo
Dramaturgie: Kilian Engels

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Premiere am
22. Januar 2011
Große Bühne
3 Stunden 10 Minuten, eine Pause

Brecht zielt mit der Dreigroschenoper auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite erscheint der Bettlerkönig Peachum als Musterbeispiel des Geschäftemachers, für den Not und Armut nichts anderes sind als Mittel zum Zweck; auf der anderen Seite entpuppt sich der skrupellose Verbrecher Mackie Messer als Prototyp so genannter bürgerlicher Solidität. Peachum mobilisiert die Bettlermassen, organisiert eine Demonstration des Elends und droht, den Krönungszug zu stören, falls der korrupte Polizeichef Tiger-Brown sich weigern sollte, Mackie Messer zu verhaften, der Peachums Kreise störte.

Pressestimmen

Ausdrucksstark, korrupt, unwiderstehlich.
Donaukurier

Den ganz großen Wirbel und Bühnen-Zauber, bei dem Stückl zudem einmal mehr beweist, wie geschickt er Massen-Szenen inszenieren kann, hebt er sich für das Finale auf, als Macheath gehängt – und doch nicht gehängt- wird.
Münchner Merkur

Die mehr als dreistündige Inszenierung sprüht vor Ideen, Gags und kleinen Überraschungen.
Dapd

Stückl hat die „Dreigroschenoper“ saftig und triebhaft in ein roh gezimmertes, abblätterndes, halbes Zirkusrund eingepasst, hat sie mit drastisch-realistischen Verbrecher-Typen sowie erschütternd behinderten Bettlern aus dem Abnormitäten-Kabinett ausstaffiert und mit fies agierenden Protagonisten virtuos-blutvoll belebt.
Augsburger Allgemeine

 

Besetzung

Jonathan Jeremia Peachum
Frau Peachum
Polly Peachum
Macheath
Brown
Lucy
Hakenfingerjakob
Münzmatthias
Kimball, Smith
Filch
Tobias Schormann
Spelunkenjenny