Die Popette in Betancorband
Öfter mal vom Boden essen
2. Teil der Existenztrilogie
Nach dem Konzertprogramm 08 WURST nun ÖFTER MAL VOM BODEN ESSEN und dem Kenner fällt auf: Auch in diesem Titel steckt ein immenses Maß an Toleranz, Laissez faire, wohltuender Wurschtigkeit und trotzdem, also gerade weil dieser Titel sich weniger als Programm, denn als Empfehlung versteht - und das ist das Gute daran - ist eine gesellschaftspolitische Relevanz enthalten, schließt er das Gesundheitswesen mit ein und lässt es nur zum Pipimachen nach draußen unter Einbehaltung der Ausweispapiere. Übertriebene Hygiene und innerer Putzfimmel nerven und darum lieber mal was aufheben wenn es runterfällt. Das A und O des Caretaking, der Barmherzigkeit und der Grundsicherung. Genuss und Verbot bleiben Thema, mit den Unterabteilungen Überangebot und Mangel, Vollbeschäftigung und Müßiggang, Raubbau und Askese und diffundieren in aller Schönheit durch die Liedtexte und Verhaspelungen der Meisterin des Vorläufigen, Deutschlands einziger Kammerpop Poetin. Fallengelassenes wurde aufgehoben und die Songs sind natürlich mit Musik: Betancor, singend am Klavier, spielt zu Berger, spielt zu Bauer, alle sitzen gut, das virtuose Trio behandelt mit Inbrunst Betancors Kompositionen und macht sich frei.
Betancor: Text, Musik, Gesang, Piano / Berger: Gitarre / Bauer: Perkussion
Termine:
wird nicht
wiederholt