Das Foto zeigt die Nachbildung eines Gehirns aus Nudeln.

Gymnasium (UA)

von Bonn Park und Ben Roessler

Cheerleader, Pokale, Abschlussbälle. Ach, es war so schön auf der Highschool! Auch wenn wir nie da waren, wir haben es in Filmen gesehen: alles war so schön geordnet. Die Sportler waren Bullies, die Nerds waren Nerds und die Mauerblümchen Mauerblümchen. Ein Terrarium voller unverrückbarer sozialer Strukturen und dazu ein dicker Haufen Sex, Drugs und Herzschmerz. Selbst die Wissenschaft war in der Schule noch so wunderbar einfach: es gab nur schwarz und weiß, richtig oder falsch. Und alles, was falsch war, kam auf den Scheiterhaufen.

Bonn Park, erhielt für seine Opernentwicklung "Drei Milliarden Schwestern" 2018 den Friedrich-Luft-Preis, wurde Nachwuchsregisseur des Jahres 2019 und war zuletzt im Rahmen von Radikal jung an das Münchner Volkstheater eingeladen, schreibt und inszeniert mit "Gymnasium" eine Highschool-Oper. Musikalisch unterstützt vom Komponisten Ben Roessler, den Akademisten der Münchner Philharmoniker und dem Bayerischen Landesjugendchor unter der Leitung von Gerd Guglhör begeben wir uns in eine Welt, die von ihren eigenen Klischees kaum noch zu trennen ist. Auch wenn die harten Fronten dieser Welt bereits erschreckende Ähnlichkeit mit der unseren haben. Aber hey, wie heißt es so schön in diesem berühmten Musical: We're all in this together…

Eine Kooperation mit der Orchesterakademie der Freunde und Förderer der Münchner Philharmonie.

 

Premiere am
Regie Bonn Park
Komposition Ben Roessler
Bühne Jana Wassong
Kostüme Leonie Falke
Dramaturgie Katja Friedrich, Leon Frisch
Dirigentin Sonja Lachenmayr