Thomas Mann

Thomas Mann, geboren 1875 in Lübeck, machte schon früh mit eigenen Werken wie der Novelle »Gefallen« (1893) und dem Gedicht »Zweimaliger Abschied« (1894) auf sich aufmerksam. Im Alter von nur 22 Jahren begann Thomas Mann während eines zweijährigen Italienaufenthalts sein wohl berühmtestes Werk »Buddenbrooks«, das er erst drei Jahre später vollenden sollte. Wieder zurück in Deutschland folgten weitere bedeutsame Werke wie die Novelle »Gladius dei« (1902), die Erzählung »Beim Propheten« (1904) oder das Theaterstück »Fiorenza« (1906).
Entsetzt über die Machtergreifung der Nationalsozialisten kehrte Mann Deutschland 1933 den Rücken und emigrierte zunächst in die Schweiz, fünf Jahre später nach Frankreich und anschließend in die USA. In Deutschland wurden ihm die Staatsbürgerschaft sowie die Doktorwürde aberkannt. In den Nachkriegsjahren verfasste Mann einige der wichtigsten Werke der deutschen Literatur. Zu seinem berühmtesten Werken gehören neben den »Buddenbrooks« auch »Lotte in Weimar« (1939), »Doktor Faustus« (1947) sowie »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« (1954). Das Gesamtwerk des Schriftstellers umfasst 12 Romane, über 30 Erzählungen, zwei Bühnenstücke, rund 30 Essays sowie ein knappes Dutzend autobiografische Schriften. Er starb am 12. August 1955 in Zürich.

 

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