Ein Schwarz-Weiß-Foto von Henrik Ibsen

Henrik Ibsen

Henrik Ibsen wird 1828 in Skien in Norwegen geboren. Er gilt als Wegbereiter des Naturalismus und des symbolistischen Dramas in Deutschland und Skandinavien. Nach der Schule beginnt er zuerst eine Apothekerlehre, besucht dann eine höhere Schule und wird Herausgeber eines Wochenblatts. 1851 nimmt der zu diesem Zeitpunkt 23-jährige Ibsen die Stelle des künstlerischen Leiters am Theater in Bergen an. Dort entstehen seine nationalromantischen Dramen, in denen er sich gegen konservativ-nationale Ideen wendet und bereits die Gesellschaftskritik seiner späteren Schaffenszeit erkennen lässt. 1857 geht Ibsen nach Christiania, dem heutigen Oslo, und übernimmt bis zum Konkurs des Theaters 1862 die künstlerische Direktion des Norske Teatret. Als Autor verkannt, verlässt er schließlich seine Heimat und lebt bis 1891 freiwillig im Exil in Rom, Dresden und München. Im Exil entstehen seine "Ideendramen" – u.a. "Peer Gynt" (UA 1876) und "Brand" (UA 1885). Zu den bekanntesten Werken Ibsens gehören "Nora oder ein Puppenheim" (UA 1880), "Ein Volksfeind" (UA 1883), “Hedda Gabler“ (UA 1891) und "Baumeister Solness" (UA 1892). Henrik Ibsen stirbt am 23. Mai 1906 in Oslo.

 

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