Elena Tilli
Elena Tilli, geboren und aufgewachsen in Florenz, Italien, studierte an der Yale School of Drama in Connecticut (USA) und schloss ihr Studium dort 2019 ab. Dort studierte sie technisches Design und Produktion sowie Videodesign für das Theater. Ihren ersten Masterabschluss in Maschinenbau machte sie 2010 in Florenz. Nach ihrer Rückkehr nach Europa besuchte sie den Kurs "Technik der szenischen Darstellung" unter der Leitung von Claudia Castellucci an der Scuola Conia Raffaello Sanzio in Cesena.
Seit 2018 arbeitet Elena als freiberufliche Video- und Mediendesignerin im Theaterbereich.
Ihre Arbeiten waren international zu sehen, unter anderem im The Kitchen Theater in New York, wo sie 2018 das Bühnenbild und die Videokunst für "The Sasquatch Rituals" von Sybil Kempton gestaltete, sowie in Lissabon im Obando Theater in dem Stück "Nomadas". Sie wird das Bühnenbild, die Beleuchtung und die Videokunst für "Two Directors Sitting Still" im Drum Tower West Theatre, Beijing, China (2026) und im HAU Hebbel am Ufer, Berlin (2027) gestalten.
Im Jahr 2021 wurde Elena Tilli Stipendiatin an der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund mit dem Projekt "Lilith", einem Forschungsprojekt über KI-gestütztes Theaterdesign.
Derzeit ist sie Dozentin an der Fachhochschule Dortmund im Studiengang Theater und Digitalität.
Sie gestaltete das Video für die neue Oper "Thumbprint" von Kamala Sankaram unter der Regie von Katharina Kastening am Wuppertaler Opernhaus (2025).
Elena Tilli arbeitet regelmäßig als Video-Mitarbeit mit Künstlern wie Benjamin Krieg und Guillaume Callieux zusammen. Mit Adrian Figueroa arbeitete sie an den Stücken "Draußen vor der Tür" am Düsseldorfer Schauspielhaus (2024), "Heimsuchung" (2025) und "Haus zur Sonne" (2026) am Schauspiel Hannover sowie an "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" (2026) am Schauspiel Karlsruhe.
Elena Tilli arbeitet auch als Regisseurin. Zu ihren Werken gehört "Codes of Absence", das in Berlin im Vierte Welt (2024) und im Theater im Depot, Dortmund (2023), uraufgeführt wurde und das sie gemeinsam mit Kai Tuchmann inszenierte.
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