"'Appropriate', und damit auch Stückls Inszenierung, ist keine Analyse des väterlichen Rassismus, es geht um das Verleugnen, Verdrängen, Nicht-wahr-haben-Wollen." – Süddeutsche Zeitung
"Stückl inszeniert die Wortgefechte mit gelassener Genauigkeit – weder er noch sein Ensemble fürchten sich zudem vor boulevardesken Momenten. Sie werden von den sieben Schauspielerinnen und Schauspielern mit großer Hingabe gestaltet." – tz
"Jacobs-Jenkins deutet den Inhalt des Fotoalbums nur an, Stückl macht ihn explizit. Doch als Zuschauer bleibt man assoziativ nicht im Süden der USA der Fünfziger-, Sechzigerjahre verhaftet, unweigerlich denkt man mit, was eine deutsche Familie im Keller haben könnte." – Süddeutsche Zeitung
"Neuzugang Lola Dockhorn ist fast permanent auf der Bühne und zeichnet das wahrhaftigste Porträt an diesem Abend: Ihre Toni verteidigt den Vater gegen alles und jeden – unbarmherzig sich selbst und anderen gegenüber. Täte sie es nicht – Dockhorn zeigt das präzise – bliebe nichts übrig von der Welt, die sie sich gebaut hat." – Münchner Merkur