Pascal Fligg, Jan Meeno Jürgens
Pascal Fligg, Jan Meeno Jürgens
Ensemble
Ensemble
Jan Meeno Jürgens, Alexandros Koutsoulis
Jan Meeno Jürgens, Alexandros Koutsoulis
Silas Breiding
Silas Breiding
Janek Maudrich, Lorenz Hochhuth
Janek Maudrich, Lorenz Hochhuth
Liv Stapelfeldt, Janek Maudrich
Liv Stapelfeldt, Janek Maudrich

Edward II.

Kaum hat Edward II. nach dem Tod seines Vaters den Thron bestiegen, bringt er schon die ganze Welt gegen sich auf. Nach Jahren der Verbannung holt er seinen Geliebten Gaveston an seine Seite, überhäuft ihn mit Geld und Ehren und macht ihn zum wichtigsten politischen Berater. Blanker Hass schlägt dem Paar entgegen: Statt in den Krieg zu ziehen und die bedrängten Grenzen zu verteidigen, turtelt Edward mit dem französischen Schmeichler herum, dem dahergelaufenen Bauern, der die gesamte alteingesessene Ordnung torpediert. Königin Isabella bangt um ihre Familie, der Adel um seine Macht, die Kirche um ihre Prinzipien. Als man Edward unverhohlen droht, einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen, kann er nicht mehr anders, als Gaveston wieder wegzuschicken. Doch nach dem erneuten Abschied ist die Kluft zwischen Edward und seinem Gefolge unüberwindbar geworden, die königliche Ehe ein Trümmerhaufen. Gedemütigt verbündet Isabella sich mit Mortimer, der insgeheim längst den Sturz des Königs plant. Um ihn endgültig aus dem Weg zu räumen, holen sie Gaveston zurück an den Hof. Eine gnadenlose Jagd beginnt.

 

1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Premiere am
Sa 11 Dez 2021
19:30 Uhr Bühne 1
Die Vorstellung entfällt
Mi 29 Dez 2021
19:30 Uhr Bühne 1
Die Vorstellung entfällt
Bühne & Kostüme Stefan Hageneier
Dramaturgie Rose Reiter
Licht Björn Gerum
Übersetzung Alfred Walter Heymel

Besetzung

König Edward II. Jan Meeno Jürgens
Königin Isabella Liv Stapelfeldt
Prinz Edward - ihr Sohn Theodor Junghans, Anton Sommer
Edmund - Graf von Kent Lorenz Hochhuth
Erzbischof von Canterbury Pascal Fligg
Graf Mortimer Silas Breiding
Graf Lancaster Janek Maudrich
Spencer Julian Gutmann
Trailer
Pressestimmen

"Die Drehbühne ermöglicht temporeiche Bildfolgen ohne Zwischenvorhang, die Schauspieler laufen von Szene zu Szene. Licht und Klang stützen rasante Stimmungswechsel, die Lüftung saugt Trockennebel und letzte coronabedingte Sozialphobien in Sekunden aus dem Bühnenraum." (taz)

"Stückl macht Schraubzwingentheater, das ein gerades moralisches Rückgrat forciert. Nicht durchaffektiertes Brimborium, sondern durch eindeutiges, leidenschaftliches Spiel." (Nachtkritik)

"Diese Inszenierung könne als Ansage gelesen werden: aufzufallen, anzuecken, Menschlichkeit sprechen und Persönlichkeit wirken zu lassen. Dabei im durchweg jungen Ensemble und unter frischer Regie die Lust am Spiel wach und die Gegenwart in Schach zu halten" (FAZ)