Eine Schreibmaschine aus der ein Blatt ragt. Darüber ist eine schwarze Federboa drapiert.

Wir haben keine andre Zeit als diese

Eine Produktion des Jugendclubs

Berlin in den späten 1920er Jahren – die Stadt hat sich in eine moderne Metropole verwandelt, in der eine künstlerische Avantgarde zuhause ist, die für Freiheit, Diversität und Toleranz steht. Gleichzeit steht die Demokratie auf dem Kipppunkt: In einer von Krisen und Armut geprägten Gesellschaft radikalisieren sich zunehmend Teile der Gesellschaft und die Nationalsozialisten gewinnen an Macht.

Vor diesem Hintergrund versucht die jüdische Dichterin Mascha Kaléko ihren Platz zu finden. Mit ihren Gedichten, die den Alltag und die Menschen Berlins einfangen wie Fotografien, schreibt sie sich vom eintönigen Büro in das Herz der literarischen Szene Berlins, dem Romanischen Café. Doch wie behauptet man sich in einer Gesellschaft, die sich zunehmend gegen die eigenen Überzeugungen und das eigene Leben stellt? Mascha Kalekó, deren Leben durch Umbrüche gezeichnet ist, muss in diesen Jahren der Unruhe und Gewalt schwerwiegende Entscheidungen über ihr Leben und die Liebe treffen. 

Die Inszenierung entstand im Rahmen des Jugendclubs der Spielzeit 2025/26. Ausgangspunkt waren Gedichte, Briefe und Tagebucheinträge von Mascha Kaléko. Die jugendlichen Spieler*innen entwickelten alle Rollen des Stücks aus Figuren, die in den Gedichten zu finden sind und verfassten  viele Texte und Dialoge selbst. Der Titel "Wie haben keine andre Zeit als diese" basiert auf einem gleichnamigen Gedicht von Kaléko.

Premiere am
Premiere Sa 18 Jul 2026
18:00 Uhr Bühne 3
So 19 Jul 2026
14:00 Uhr Bühne 3
So 19 Jul 2026
17:00 Uhr Bühne 3
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