❶ HAUPTKRAN: Drei Baukräne beliefern die Bauarbeiter auf der Baustelle mit allem, was nötig ist. Der größte von ihnen steht zentral in der Grube, an der tiefsten Stelle, mitten im künftigen Bühnenturm. Dort kann er sehr lange stehen bleiben, weil der Bühnenturm keine einzige Zwischendecke hat. Erst wenn am Ende das Dach darauf kommen soll, hebt einer der anderen Kräne den Hauptkran wieder Stück für Stück heraus.
❷ ABSPERRELEMENTE: Diese Gitter halten keine Passant*innen fern, sondern dienen der Sicherheit auf der Baustelle. Ab einer Fallhöhe von zwei Metern ist ein Fallschutz vorgeschrieben. Die Absperrelemente aus Kunststoff sind praktisch, man kann sie einfach ineinanderhängen und wiederverwenden. Ganz hinten, am Fuß des roten Baukrans, sind einige aufgebaut zu sehen. Oft werden Sicherheitsabsperrungen aber auch aus Bauholz gebaut – siehe hier das rote umlaufende Geländer.
❸ KREISSÄGE: Ein Modell in Baumarktgröße genügt, um das Bauholz zurechtzuschneiden. Holz braucht man in diesem Bauabschnitt vor allem für die Aussparungen im Beton. Für die Öffnung eines Kellerfensters beispielsweise wird ein Holzrahmen passgenau zugeschnitten und eingepasst. Wenn der Beton gegossen wird, kann er dort, wo sich die Holzverschalung befindet, nicht hinfließen.
❹ BEWEHRUNGSSTAHL: Für dieses Eisenlager sind die Eisenleger verantwortlich. Auf der Großbaustelle des Volkstheaters gibt es ein eigenes Unternehmen, das ausschließlich für den Baustahl zuständig ist. Die Stahlstangen werden auf der Baustelle zersägt, maschinell gebogen und dort, wo sie zusammenhalten müssen, mit dickem Draht verzwirbelt. Wird Beton darübergegossen, entsteht Stahlbeton.