Koen Verheijden, geboren 1994 in Breda, ist ein niederländischer Autor und Regisseur. 2020 schloss er sein Regiestudium an der Theaterakademie Maastricht ab. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Geschichten von marginalisierten Menschen und Gemeinschaften. Seine Arbeiten erzählen von Identität, Erinnerung, Macht und Ausschluss und verbinden persönliche Schicksale mit gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen.
Seine Inszenierungen führten ihn unter anderem zu Toneelschuur Producties, Het Nationale Theater, Theater Oostpool, Likeminds, Productiehuis Zeeland, De Monty Antwerpen und zum Festival Karavaan. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. 2021 erhielt er den Piket-Kunstpreis in der Sparte Theater. 2025 wurde seine Inszenierung "Jongensuren" für das Nederlands Theater Festival, das niederländische Pendant zum Berliner Theatertreffen, als eine der bemerkenswertesten Produktionen der Spielzeit ausgewählt; zudem wurde Verheijden für den Regiepreis nominiert.
Mit "Im Wasser sind wir schwerelos" inszeniert Koen Verheijden zum ersten Mal am Münchner Volkstheater und gibt zugleich sein Debüt im deutschen Theaterbetrieb.