Der Regisseur und bildende Künstler Romeo Castellucci ist weltweit dafür bekannt, eine Theaterform zu schaffen, die auf der vollständigen Verschmelzung der Künste basiert und auf eine immersive Wahrnehmung des Werks abzielt. Sein Theater zeichnet sich durch eine Dramaturgie aus, die den Vorrang der Literatur aufhebt und sein Theater in eine komplexe Kunstform verwandelt – ein Theater aus Bildern, das sich einer Sprache bedient, die ebenso zugänglich ist wie Musik, Bildhauerei, Malerei oder Architektur.
Seine Inszenierungen werden nach wie vor regelmäßig von den renommiertesten internationalen Theatern, Festivals und Opernhäusern in mehr als sechzig Ländern auf allen Kontinenten produziert und aufgeführt. Im Laufe seiner Karriere erhielt er bedeutende Preise und Auszeichnungen.
Zu seinen jüngsten Inszenierungen zählen: "Requiem" (W. A. Mozart) und die 2. Sinfonie in c-Moll, die "Auferstehungssinfonie" (Gustav Mahler) beim Festival d’Aix-en-Provence, "Daphne" an der Staatsoper Berlin, "Die Zauberflöte", "Das Rheingold" und "Die Walküre" am Théâtre de la Monnaie, "Le Lacrime di Eros" an der Dutch National Opera and Ballet, "Stabat Mater" an der Opéra de Genève sowie "Salome", "Don Giovanni", "Blaubarts Burg", "De Temporum Fine Comoedia" (Carl Orff) und "Saint François d’Assise" bei den Salzburger Festspielen.