Das scheint der rote Faden des Abends zu sein: Rhythmen, die beim Essen entstehen. Das bestellende Gemurmel der Business-Männer, das Knistern vor den Schweineohren, die wimmernden Laute des Kuchen-Freundes und der Schoko-Sahne-Song könnten zusammen ein Album bilden, das den Titel des Stücks trägt: "À la carte".
Zum Dessert des Abends sieht man eine feine Gesellschaft in androgynen Abendkleidern bei einem Gelage. Sie speisen feierlich, bis sie plötzlich – überrascht von gierigen Paparazzi – im Blitzlichtgewitter aufeinander einprügeln. Dann setzt besagte Stimme vom Band ein und hinterlässt Verwirrung und geteilte Meinungen: Humor oder Klamauk, das ist hier die Frage. So oder so, zum Lieblingsgericht wird der Abend nicht werden.