Nina Noé Stehlin, Lorenz Hochhuth, Silas Breiding (c) Gabriela Neeb
Lorenz Hochhuth, Silas Breiding, Nina Noé Stehlin (c) Gabriela Neeb
Silas Breiding (c) Gabriela Neeb
Nina Noé Stehlin, Lorenz Hochhuth (c) Gabriela Neeb
Nina Noé Stehlin (c) Gabriela Neeb

Prana Extrem

nach dem Roman von Joshua Groß

Der Sommer wird immer heißer. Die österreichischen Berge rund um die Skisprungrampe gleißen in der Sonne. Dort stößt zufällig eine kleine Gruppe junger Leute aufeinander. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Welten und trotzdem freunden sie sich schnell an. Es entsteht eine Gemeinschaft, die eine immer tiefere Verbundenheit an diesem unwirklichen Ort entwickelt – auf den Bergen wächst Aloe Vera, Riesenlibellen schwirren herum und aus den Boxen dröhnt Lil Wayne. Sie lutschen Chupa Chups, lesen Science-Fiction, bestaunen einen aus dem Museum gestohlenen Meteoriten und winken nachts der Astronautenfreundin auf der ISS zu. Alle wissen, dass diese Verbindung nur zeitweilig bestehen wird, was sie umso bedeutsamer macht.

Wie kann ein Zusammensein im Angesicht des Untergangs aussehen? Auf diese Frage entwickelt Joshua Groß' Roman Prana Extrem mit erstaunlichem Feingefühl eine mögliche Antwort. Philipp Arnold holt diese absurd positive Untergangsstimmung erstmals auf die Bühne. Was wäre, wenn der letzte Sommerabend der Menschheit nicht von Angst und Isolation geprägt wäre, sondern trotz oder gerade wegen all der Absurdität des menschlichen Daseins eine Feier des Zusammenseins?

1 Stunde 35 Minuten, keine Pause
Uraufführung
Premiere am
Bühne und Kostüme Veronika Müller-Hauszer
Beleuchtung Arndt Rössler
Dramaturgie Leon Frisch
Regieassistenz Camilo Störmann
Ausstattungsassistenz Marion Kunz
Trailer
Auf dem Blog
Pressestimmen

"Zwei Freiwillige aus dem Publikum holen sie [die Schauspieler*innen] mit hinein in diese Entwicklung einer Fiktion, in diese Fortschreibung einer Realität. Zu viel sollte hier nicht verraten werden, nur: Es funktioniert prächtig, lustig, klug." - Süddeutsche Zeitung