Das Stück heißt "In den Gärten", das klingt eigentlich idyllisch.
Der Rundgang durch das Museum führt durch die Vergangenheit und damit durch sieben Gärten, die für sieben klassische Phasen zwischen Mann und Frau stehen, nach dem Motto: verliebt, verlobt, verheiratet, bis hin bis zu geschieden, wie in dem Kinderspiel. Darin sind die Rollenbilder noch so, wie wir sie heute kennen. Die Besucher im Museum wollen verstehen, was "früher" war, was funktioniert und wo man sich gerieben hat. Und ob es nun wirklich besser ist.
Was hat Sie veranlasst, das Stück jetzt zu inszenieren?
Wir alle sind ständig von Diskussionen umgeben. Da geht es um die Stellung der Frau in der Gesellschaft, dann hört man, wie Markus Söder das Gendern an Schulen und in Behörden in Bayern verbietet, wie die AfD wiederum mit dem Thema umgeht, wie viel Angst und Unsicherheit überall herrscht. Also habe ich mir gedacht: Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt für dieses Stück.