Die Kooperation mit dem Volkstheater zeigt, wie mehr Nachhaltigkeit in der Theaterproduktion erreicht werden kann. "Es könnte eine Vorbildfunktion für andere Häuser sein", betont Blanz. Seine Idee: Ein neues, weitaus größeres Lager mit einem Materialkreislauf, der sich "europaweit sehen lassen kann." Doch nicht nur deswegen sucht treibgut nach neuen Räumlichkeiten. Das derzeitige Gebäude wird in den nächsten Jahren abgerissen. Blanz hofft, mit Unterstützung des Kulturreferats schnell einen neuen Raum zu finden.
Denn die Wichtigkeit der Materialinitiative wird auch in der Stadtpolitik erkannt. So ist es eine der Aufgaben von treibgut, eine CO2-Bilanz für jeden Kooperationspartner zu erstellen. Dadurch lässt sich das Engagement für mehr Nachhaltigkeit in Zahlen bemessen. Auch treibgut kann seine Arbeit damit rechtfertigen. Denn 40% der Kosten werden über eine Förderung vom Referat für Klima- und Umweltschutz gedeckt. Der Rest kommt über eine Strukturförderung vom Kulturreferat, Spenden oder den Verkauf der Materialien zusammen.