Tobias Obermeier
Bevor es losgeht, müssen erst der Körper entspannt und der Kopf freigemacht werden. Die Mitglieder des Jugendclubs stellen sich dafür auf der Probebühne des Münchner Volkstheaters im Kreis auf. Theaterpädagogin Linda Hummrich gibt die Anweisungen. "Eins, zwei, drei vier, eins, zwei, drei vier", im stetig höher werdenden Tempo werden abwechselnd Hände und Füße geschüttelt, bis es nicht mehr schneller geht. Es folgt die zweite Übung. Die Jugendlichen denken sich abwechselnd einen Begriff aus, stellen sich in die Mitte und imitieren diesen. Die nächste Person folgt mit einem weiteren Begriff, der in Verbindung zum ersten steht. Auf "Ich bin Fiktion" folgen beispielsweise "Ich bin ein Aluhut" oder "Ich bin Christopher Nolan". Wenn drei in der Mitte stehen, kehren zwei davon wieder in den Kreis zurück und das Spiel beginnt von vorne. Als Schlussakt imitierten alle aufeinanderfolgend einen Begriff, bis sich der Kreis aufgelöst hat und alle in der Mitte stehen.