In den vergangenen Monaten haben Aline und ihre Kolleg*innen jedes einzelne der Stücke in der Hand gehabt. Den coronabedingten Stillstand nutzte das Team, um auszumisten, Kostüme auszubessern und zu reparieren. Und mit einem QR-Code zu versehen. Denn den Umzug ins neue Haus hat die Kostümabteilung zum Anlass genommen, um ein echtes Mammutprojekt zu starten: die Digitalisierung des Fundus.
"In allererster Linie hat uns das Thema Nachhaltigkeit dazu bewegt. Alles, was wir wiederverwenden können, muss nicht neu gekauft werden. Die Ausstatter*innen, mit denen unser Haus zusammenarbeitet, kommen von überall her und haben selten die Zeit, unserem Fundus vorab einen Besuch abzustatten. Nun haben sie die Möglichkeit, sich digital durchzuklicken, Inspiration zu finden und geeignete Kostüme für ihre Stücke herauszusuchen.", erzählt Margit Faigle, die Leiterin der Abteilung.