Philipp Arnold

Philipp Arnold wurde 1990 in Leverkusen geboren. Nach dem Abitur hospitiert und assistiert er mehrmals bei Karin Beier am Schauspiel Köln. Im Anschluss Studium der Performativen Kunst an der Goldsmiths, University of London. Während und nach dem Studium Assistenzen in England und in Deutschland: bei Rimini Protokoll am HAU Berlin, bei Friederike Heller am Deutschen Theater Berlin sowie bei Katie Mitchell an der Schaubühne Berlin, dem Burgtheater Wien, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schauspiel Köln, bei den Salzburger Festspielen und für 59 Productions, London. In London entstehen während des Studiums erste eigene Arbeiten: 2014 wird seine Installation "World War 3: Homosexuals Against Human Rights" für das britische SPILL Festival nominiert, im selben Jahr wird seine Performance "I'm In Love With Vladimir Putin" am Londoner Battersea Arts Centre gezeigt. Nach London arbeitet er als Regieassistent am Deutschen Theater Berlin, wichtige Arbeiten entstehen mit u.a. Karin Henkel, Tom Kühnel / Jürgen Kuttner, Sebastian Hartmann, Andreas Kriegenburg und René Pollesch. Am DT inszeniert er in der Box "Tropfen auf heiße Steine" von Rainer Werner Fassbinder (eingeladen zum Festival radikal jung 2018) sowie die Uraufführung von Ferdinand Schmalz’ "der tempelherr" in den Kammerspielen. In der Spielzeit 2019/20 arbeitet er wieder am Deutschen Theater Berlin sowie am Münchner Volkstheater.