Herr Holzapfel, es war Ihre Idee, das neue Volkstheater auf dem ehemaligen Viehhof zu bauen. Wie sind Sie darauf gekommen?
Die Zusammenarbeit mit dem Volkstheater begann 2011, als Utto Kammerl anrief, der künstlerische Betriebsleiter. Ich solle mir Gedanken machen, wie man in der Augustenstraße mehr Lagerfläche schaffen könne. Bei der Planung stellte sich dann heraus, dass ein Fluchtweg nicht dem Baurecht entsprach. Wir haben das Problem lösen können, allerdings erlaubte die Lokalbaukommission die Nutzung des Theaters nur noch bis 2022. Der Druck war da, eine neue Spielstätte zu finden.
Dann haben Sie aus dem Fenster Ihres Büros geschaut und den neuen Ort gesehen?
Haha, so ähnlich, ja. "uns Architekten" sind 2007 in die alte Viehbank gezogen. Schaue ich aus dem Fenster, sehe ich die Baustelle.
War es schwer, das Theater vom Viehhof zu überzeugen?
Die Idee entstand bei einem Spaziergang mit Utto Kammerl. Wir haben beide überlegt: hier würde es doch herpassen. Danach hatten wir hier einen Termin mit Christian Stückl. Seither wollte er hierhin und hat es nicht mehr aufgegeben.