Simon Solberg

Simon Solberg, geboren 1979 in Bonn, studierte Schauspiel an der Folkwang-Hochschule in Essen. Im Jahr 2005 entstand am Schauspiel Frankfurt sein Regie-Debüt „Odyssee reloaded“ in eigener Fassung nach der Odyssee von Homer. Solberg begann 2006 seine Tätigkeit als Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim und inszenierte „Fremde Kämpfe“, eine Romanadaption nach Wilhelm Genazino, und die Doku-Soap-Tele-Favela „Making of THE BAND“. Im selben Jahr arbeitete er als Dozent an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Fachbereich Theaterwissenschaft und entwickelte mit den Studenten das Theaterstück „Heine on the run“. Neben seiner Arbeit am Theater realisierte er seit seinem Studium mehrere Kurzfilme und drehte 2006 die Doku-Soap-Tele-Favela „Arche06 e.V.“ über die drei Söhne von Noah und ihren Versuch, heutzutage in Frankfurt am Main eine Arche zu bauen. 2007 folgten am Nationaltheater Mannheim im Rahmen des Festivals Schillertage das Projekt „Pimp the City“ sowie die Inszenierungen von „Frühlings Erwachen“ in eigener Fassung nach Frank Wedekind und „Bilder von Männern und Frauen“ von Marcus Braun. Am Schauspiel Frankfurt inszenierte er „Die Familie Schroffenstein“ von Kleist und „Don Quijote“ nach dem Roman von Cervantes, diese Arbeit wurde zu radikal jung eingeladen. Im Jahr 2008 adaptierte Solberg „Lilja-4-ever“ nach einem Film von Lukas Moodysson für die Bühne am Nationaltheater Mannheim. 2009 hatte das Stück „Leaving Marzahn“, am Maxim-Gorki-Theater Premiere. Am Staatsschauspiel Dresden inszenierte Solberg „Romeo und Julia“ und entwickelte das Stück „ARGOcalypse now“ am Schauspielhaus Wien. 2010 inszenierte er Schillers „Die Räuber“ am Theater Basel, im Rahmen der Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin eine Werkstatt-Inszenierung von „In Neon“ von Julia Kandzora und „Hamlet“ von Shakespeare zur Eröffnung der Heidelberger Schlossfestspiele. Max Frischs „Graf Öderland“ wurde am Theater Basel inszeniert sowie Henrik Ibsens „Ein Volksfeind“. In der Spielzeit 2012/2013 gehörte Simon Solberg gemeinsam mit Martin Wigger und Tomas Schweigen zum künstlerischen Leitungsteam des Schauspiels am Theater Basel. In der Spielzeit 2015/16 inszenierte Solberg am Theater Bonn „Woyzeck“, darauf folgten 2016/17 „BND – Big Data is Watching You“ und 2017/18 „Die Physiker“. Ab der Spielzeit 2018/19 ist Simon Solberg fester Hausregisseur am Theater Bonn. Nach „Faust“, „Die Jungfrau von Orleans“, „Einer flog über das Kuckucksnest“, „Moses - Ein Mash-up Musical“ und „Die Odyssee“, ist „Herakles“ seine sechste Produktion am Münchner Volkstheater.

 

 

 

 

Inszenierungen