Eine Frau steht vor einer Fotowand mit einem Hai, der aus dem Wasser springt.

Radikal jung 2026

Das Festival Radikal jung findet einmal jährlich am Münchner Volkstheater statt. Die Kurator*innen des Festivals laden jedes Jahr junge Talente im Bereich der Theaterregie ein, die sich mit ihren Arbeiten in der deutschen und europäischen Theaterlandschaft hervorgetan haben. Die Jury, bestehend aus Christine Wahl, C. Bernd Sucher, Hannah Mey, Isabelle Redfern und Leon Frisch, sichten Stücke junger Regisseur*innen und stellen das Festivalprogramm zusammen.

Von Beginn an war und ist es das Ziel des Festivals, die neue Generation der Theatermacher*innen zu fördern, ihre thematischen und ästhetischen Vorlieben aufzuzeigen und sowohl einem Fachpublikum als auch einer breiten Öffentlichkeit Perspektiven einer möglichen Theaterlandschaft von morgen aufzuzeigen. Im Rahmen des Festivals wird ein Publikumspreis in Höhe von 4.000 Euro verliehen, der seit 2005 von den Freunden des Münchner Volkstheater e.V. gestiftet wird. Der Publikumspreis 2025 ging an Lulu Obermayers Performance "Rachel und ich".

Das nächste Radikal jung Festival findet vom 24. April bis 3. Mai 2026 statt.

Eingeladene Inszenierungen

  • Anleitung ein anderer zu werden
    von Édouard Louis Regie: Chiara Liotine (Thalia Theater Hamburg)
  • Antigone
    Tragödie nach Sophokles von Roland Schimmelpfennig Regie: Mikheil Charkviani (Hessisches Staatstheater Wiesbaden)
  • Der Besuch der alten Dame
    Eine tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt Regie: Lily Kuhlmann (Vagantenbühne Berlin)
  • Der Idiot
    von Milena Michalek nach Fjodor Michailowitsch Dostojewski und einem Text von Clara Kroneck Regie: Milena Michalek (Theater Münster)
  • Der Zauberer von Öz - Eine Fussballtragödie
    von Akın Emanuel Şipal Regie: Aram Tafreshian (Theater Bremen)
  • Die Allerletzten
    von Marco Damghani (Maxim Gorki Theater Berlin)
  • Die Nashörner
    von Eugène Ionesco Regie: Anna Marboe (Münchner Volkstheater)
  • Heidi
    Ein neues Stück über Heimat von Lena Reißner und Ensemble Regie: Lena Reißner (Theater Freiburg / Koproduktion mit dem Theater Neumarkt Zürich)
  • Hello
    von Olivia Hyunsin Kim (Eine Produktion von Olivia Hyunsin Kim / ddanddarakim in Koproduktion mit Sophiensæle Berlin)
  • Minihorror
    von Barbi Marković Regie: Alina Fluck (Theater Magdeburg)
  • Opera of Hope
    von Mable Preach Regie: Mable Preach (Kampnagel Hamburg)
  • Unruhe
    von Nolwenn Peterschmitt und Groupe Crisis (Groupe Crisis, Marseille)