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Aram Tafreshian inszeniert die Fußballtragödie "Der Zauberer von Öz" von Akın Emanuel Şipal am Theater Bremen, verheddert sich aber ein wenig in all den Bezügen.
Die Regisseurin Lena Reißner demontiert Johanna Spyris Roman "Heidi" am Theater Freiburg und schafft einen turbulent-witzigen Ritt durch Fragen nach Identität und Heimat.
Was passiert, wenn ein vollkommen guter Mensch auf eine kaputte Gesellschaft trifft? Dieser Frage widmet sich Milena Michalek in "Der Idiot" nach Fjodor Dostojewski. Eine Inszenierung, die vieles sein will, am Ende aber vor allem überfordernd ist.
In "Minihorror" lauert das Grauen nicht im Dunkeln, sondern im Alltag. Mit viel Tempo und groteskem Humor bringt Regisseurin Alina Fluck "Minihorror" von Barbi Marković auf die Bühne – eine Inszenierung zwischen Slapstick und leiser Gesellschaftskritik.
Mable Preachs "Opera Of Hope" verwebt eine Fluchtgeschichte mit musikalischen und poetischen Gedanken zu Entmenschlichung und Heimatsuche. Leider verheddern sich die Ebenen der Inszenierung.
Mikheil Charkvianis "Antigone" eröffnet das Radikal jung Festival 2026 mit einer starken Aufforderung zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung gegen autoritäre und patriarchale Unterdrückung.
Lily Kuhlmann hat an der Berliner Vagantenbühne "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt inszeniert. Ein Gespräch über den Einstieg in den Regieberuf, das Kochen als Ausgleich, Humor auch bei ernsten Themen und das Zaubern mit der Live-Kamera.
Toxische Pommes wurde bekannt mit Videos im Internet, inzwischen ist sie auch als Kabarettistin erfolgreich und veröffentlichte 2024 ihren Debüt-Roman "Ein schönes Ausländerkind". Zum Festival kommt sie mit ihrem Bühnenprogramm "Wunschlos unglücklich".
Die Regisseurin Nolwenn Peterschmitt erinnert in ihrem Regie-Debüt "Unruhe" an die Tanzepidemie in Straßburg im Jahr 1518. Ein Gespräch über Theater als kollektives Erlebnis, die Notwendigkeit von Begegnung und positive wie auch negative Energien.
Die "Popcörner" Leonie Haberlander, Silke Müller und Merve Yetis kommen mit ihrem Gossip-Stammtisch zum Festival und öffnen einen Raum für Tratsch und Klatsch nicht nur rund ums Theater.
Die Regisseurin und Choreografin Mable Preach kommt mit ihrer "Opera of Hope" zum Festival. Ein Gespräch über ihren Weg, ihre Motivation und ihre erste Oper, die mit dem Bild elitärer Hochkultur zumindest auf den ersten Blick herzlich wenig gemein hat.
Die Regisseurin Lena Reißner hat am Theater Freiburg "Heidi" inszeniert und sich mit Johanna Spyris Roman, mit Heimat und Freundschaft beschäftigt. Ein Gespräch über Kindheitsheld*innen, Bilder im Kopf und ein Spiel mit Erwartungen.
Marco Damghani hat fürs Berliner Maxim Gorki Theater das Stück "Die Allerletzten" geschrieben und auch inszeniert. Ein Gespräch über das Theater als politischen Ort und die Möglichkeit, die Welt mit Optimismus zu verändern.
Dostojewski schickt in "Der Idiot" den jungen Fürst Myschkin nach einem jahrelangen Aufenthalt in einem Schweizer Sanatorium zurück nach Sankt Petersburg. Am Theater Münster hat die Regisseurin Milena Michalek den Literaturklassiker adaptiert.
Alina Fluck hat am Theater Magdeburg "Minihorror" nach dem Buch von Barbi Marković inszeniert. Ein Gespräch über den Reiz von Comics und Horrorfilmen, Humor im Probenraum wie auf der Bühne und über das Festival als Klassentreffen.
Die Regisseurin Olivia Hyunsin Kim will mit "Hello" Begegnungen mit Menschen aus Nordkorea schaffen, die fern von Stereotypen sind und auf echten Geschichten basieren.
Eugène Ionesco entwarf Ende der 1950er Jahre in seinem absurden Theaterstück "Die Nashörner" eine Gesellschaft, in der eine nach dem anderen zum Nashorn wird. Die Regisseurin Anna Marboe hat das Stück am Volkstheater inszeniert.
Aram Tafreshian hat am Theater Bremen "Der Zauberer von Öz" inszeniert, eine "Fußballtragödie" rund um Mesut Özil. Ein Gespräch über Fußball, Migration und die Lust am Schnellen und Unperfekten.
Mikheil Charkviani hat am Hessischen Staatstheater Wiesbaden "Antigone" von Roland Schimmelpfennig nach Sophokles inszeniert. Als er sich für diesen Stoff entschied, war er in seiner Heimat Georgien politisch aktiv und protestierte auf den Straßen.
Chiara Liotine hat am Hamburger Thalia Theater "Anleitung ein anderer zu werden" von Édouard Louis inszeniert. Ein Gespräch über die persönlichen Auswirkungen von Klassengesellschaften, die Bedeutung von Herkunft und das Finden eines eigenen Wegs.