Woyzeck
von Georg Büchner Regie: Abdullah Kenan Karaca
Bühne und Kostüme: Davy van Gerven
Dramaturgie: David Heiligers

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Premiere am
23. Oktober 2014
Große Bühne
1 Stunde 10 Minuten, keine Pause

Die Handlung folgt dem jungen Franz Woyzeck, der aufrichtig, geradlinig und ehrlich durchs Leben geht. Er hält sich und seine Freundin Marie mit diversen Jobs über Wasser. Am prekären Rand der Gesellschaft ist er dem ständigen Druck und Wohlwollen von Vorgesetzten und Bessergestellten ausgesetzt. Neben seiner Arbeit als Soldat rasiert er seinem Hauptmann den Bart oder stellt sich für ein Ernährungsexperiment als Versuchsperson zur Verfügung. Unter der Aufsicht des Doktors nimmt er über Wochen ausschließlich Erbsen zu sich. Getrieben von Geldsorgen hetzt er durch den Tag, ausgestattet mit einem sensiblen Gemüt und phantasievollem Geist, aber ohne Zeit für Marie, die ihn – nach heftigem Werben des Tambourmajors – schließlich mit jenem betrügt. Geplagt von Wahnvorstellungen (nur eine Folge des Experiments?) und unter großer Eifersucht vertraut er sich seinem Freund Andres an, der seinen Hilferufen aber nicht folgen kann. Mit dem Verrat Maries hat Woyzeck seine Erdung verloren. Seines sozialen Gefüges vollkommen beraubt, ermordet er seine Freundin und versucht die Tat zu verschleiern.

Pressestimmen

... rasch zieht einen Abdullah Kenan Karacas Büchner-Inszenierung in den Bann
Süddeutsche Zeitung

 ... denn so weich, so hingebungsvoll und so zärtlich, wie Sohel Altan G. die Lovestory des an der Gefühlskälteseiner Mitmenschenlängst zerbrochenenTitelhelden spielt, hat man Woyzeck selten gesehen.
Abendzeitung

Der junge Regisseur zeigt (...) eine konsequente, dichte, emotionale packende Inszenierung
Süddeutsche Zeitung

 

Besetzung