Das blaue blaue Meer
von Nis-Momme Stockmann Regie: Philip Klose
Bühne & Kostüme: Elisabeth Pletzer
Dramaturgie: Dima Schneider

Darko ist gefangen. Gefangen in der Sozialbausiedlung, in der er aufgewachsen ist. Gefangen in der Alkoholsucht, die ihn zerfrisst: Gefangen in äußeren und inneren Zwängen. Er sehnt sich danach zu fliehen - blickt in die Ferne zu den Sternen, um Hoffnung zu schöpfen - allerdings vergeblich. Er bleibt ein Verlierer und Außenseiter aus einem Problemviertel. Jemand ohne intakte Familienverhältnisse und ohne Halt im Leben. Gebunden an die kalten Strukturen der Siedlung erscheint ihm nur der Suizid als einziger Ausweg. Doch genau in dem Moment als er versucht, sich das Leben zu nehmen, taucht plötzlich Motte auf. Es gelingt ihr, ihn davon abzuhalten. Sogar noch mehr: Mit Motte kehrt die verloren geglaubte Hoffnung in Darkos Leben zurück.